Kaspertheater im Rahmen des Ferienprogramms

Nur 80 Besucher wollen Krokodil Kasimir sehen

Wermutstropfen

bild onetz1Der Hexe Krümelzahl und dem Kasperl einmal ganz nah sein durften einige Mädchen und Buben vor dem Stück Krokodil Kasimir in der Stadthalle. Bild: dob

Ein bisschen war Bürgermeister Andreas Wutzlhofer beim Ferienprogramm der CSU-Familie die Enttäuschung am Festtag Mariä Himmelfahrt schon anzumerken. Der Besuch blieb heuer weit hinter dem der Vorjahre zurück.

Normalerweise zählten die Verantwortlichen in den zurückliegenden Jahren Spitzenbesucherzahlen zugunsten der Hilfsaktion "Lichtblicke". Noch nie wurde an einem Feiertag gespielt, merkte dann auch Hermann Papacek angesichts des ungewöhnlichen Termins an und nannte damit wahrscheinlich den Grund für den massiven Rückgang der Besucherzahlen. Doch heuer sei die Terminierung nicht anders möglich gewesen.

Nur auf knapp 80 Kinder kam Wutzlhofer heuer, die sich das Kasperlstück "Krokodil Kasimir" nicht entgehen ließen. Im vergangenen Jahr und die Jahre davor waren es über 200 Besucher, die in die Stadthalle kamen. Doch die Mädchen und Buben, die sich einen Platz in der Stadthalle aussuchten, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Voller Spannung nahmen sie den schwarzen Raben mit dem orangefarbenen Schnabel in Empfang, der nach seinem Kumpel Peppino Ausschau hielt, der wie immer mit Unpünktlichkeit glänzte und sich lieber im Foyer herumdrückte und nach Bratwurstsemmeln Ausschau hielt.

Die gebe es erst wieder bei den Aufführungen ab 22. Oktober in Edeldorf, informierte Papacek. Fünf Mal ging der Vorhang auf und zu. Nach dem dritten Mal durften die Kinder in eine Pause und sich Muffins, Wurstsemmeln und andere Köstlichkeiten schmecken lassen, die die CSU-Mitstreiter servierten.

Doch zuerst platzte ins Wohnzimmer der Großmutter eine wichtige Ramasuri-Meldung von Wachtmeister Alois Dimpfelmoser: "Es ist etwas Schlimmes geschehen. Das gefährliche Krokodil wurde auf der Blumenwiese gesehen. Die Hexe Krümelzahn war natürlich nicht weit." So nahm das Geschehen seinen Lauf und die Kinder fiebern und kreischen mit. In der Pause bot Papacek den Gästen das Kasperlbuch "Die verzauberte Prinzessin" zum Kauf an. Auch dieser Erlös fließt in die große Hilfsaktion, für die Papacek bereits mehr als 43 000 Euro eingespielt hat, wie er das Publikum informierte.

Quelle: Onetz vom 17.08.2017 (d1774017.) - Text und Bild: Elisabeth Dobmayer

 

IMG-20170816-WA0000
IMG-20170816-WA0005
IMG-20170816-WA0001
IMG-20170816-WA0003
IMG-20170816-WA0004
IMG-20170816-WA0002
Startseite
Unsere Bürgermeister
CSU Stadträte
Kreisratsmitglieder
Kontakt
Termine, Bilder und Presse
Der CSU Ortsverband
Datenschutzerklärung
CSU_VOH_Siloette_bearbeitet_V1 (900x95)
csu-logo-4c_pos-hires
Oberpfalz 2020plus