FU Jahreshauptversammlung

Roswitha Sier bleibt Vorsitzende der Frauen-Union Vohenstrauß

Lang fordert mehr Frauenpower

FU JHV

Roswitha Sier zeigt keinerlei Amtsmüdigkeit. Sie trat wieder bei der Frauen-Union als Vorsitzende an. Bild: dob

 

Roswitha Sier führt seit 20 Jahren die Frauen-Union (FU). Amtsmüde ist sie aber noch lange nicht.

Die Mitglieder wählten sie in der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Gasthof "Zur Post" erneut an die Spitze. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Luise Schmidt-Huber (Böhmischbruck) und Julia Braun aus Unterlind. Die schriftlichen Angelegenheiten erledigt Johanna Hengstl (Kößing). Die finanziellen Geschäfte liegen in den Händen von Michaela Wolfinger.
 

Familien mehr fördern


Dem Beisitzergremium gehören Sieglinde Schärtl (Döllnitz), Monika Meindl (Altenstadt), Elfriede Zitzmann (Unterlind), Christa Wildenauer (Straßenhäuser) und Erika Grießl an. Die Versammlung bestimmte zudem Theresia Wolfinger und Christa Süß (Braunetsrieth) zu Kassenprüferinnen.

Sier blickte kurz auf die Weltpolitik unter anderem in die USA, den vor einem Jahr hätte sie an eine Präsidentschaftswahl von Donald Trump nie geglaubt. "Ich hoffe, dass wir so eine Überraschung weder bei den Bundestagswahlen noch bei den Landtagswahlen erleben."

Mit Blick auf die CSU hegte Sier die Hoffnung, dass die Förderung der Familien zu einem zentralen Wahlkampfthema werde. Ebenso trete die Frauen-Union für die schrittweise Abschaffung der Kindergartengebühren ein, was nicht zuletzt Alleinerziehende entlasten würde. Die Rednerin pochte außerdem auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Nach wie vor seien Frauen davon weit entfernt, bedauerte die Vorsitzende. "Wir wollen mitgestalten in unserer Stadt und darüber hinaus."

Sier blickte auf die vielen Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres zurück. Dabei durfte eine Teilnahme am Ostbayerischen Faschingszug nicht fehlen. Vorausschauend gab sie bekannt, dass zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung am Mittwoch, 12. Juni, Monika Helmstreit im Gasthof "Zur Post" informiere.
 

Lebensqualität wichtig


"Ich habe den Eindruck, die Frauen kommen derzeit auf politischer Ebene nicht so richtig in Schwung", forderte Kreisrätin und Ortsvorsitzende der FU Pleystein, Andrea Lang, ihre Mitstreiterinnen auf, mehr Power an den Tag zu legen. Für sie sei es enorm wichtig, die Lebensqualität in der Region zu erhalten. Damit meinte die Rednerin auch Einrichtungen wie der Skilift auf dem Fahrenberg oder die Freibäder im Landkreis. Deutlich Flagge zu zeigen, appellierte CSU-Ortsvorsitzende Martha Bauer aus Altenstadt. "Es ist schwer, ehrenamtliche Personen zu finden."

Auf den Frauenanteil kam der Vorsitzende der Jungen Union (JU) Maximilian Kallmeier zu sprechen. Mit rund 40 Prozent sei die JU bestens mit Damen aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. Die Vorsitzenden Alexander Sollfrank (Vohenstrauß) und Hans Bayerl (Oberlind) wollen die Zusammenarbeit zwischen den CSU-Familien weiter verbessern, denn nur gemeinsam könne man Stärke beweisen.

Quelle: Onetz vom 07.04.17 (d1743378), Text und Bild: Elisabeth Dobmayer

 

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