Wiederwahl Andy Wutzlhofer zum Bürgermeister

Vohenstraußer Bürgermeister Andreas Wutzlhofer verspricht Vollgas

In Vohenstrauß gibt es keinen Wechsel: Andreas Wutzlhofer (CSU) bleibt Bürgermeister. Er erkämpft sich 62,6 Prozent der Stimmen. Die Herausforderer Martin Gleixner (21,4 Prozent) und Bernd Koller (16 Prozent) unterliegen dem Amtsinhaber.

Onetz

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (CSU) (rechts) bleibt in Vohenstrauß im Amt. Für den 61-Jährigen ist es die dritte Amtsperiode. Zu den ersten Gratulanten im Wahlbüro zählt Zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier.

Um 19.13 Uhr schnauft der alte und neue Bürgermeister im Wahlbüro im Vohenstraußer Rathaus kräftig durch. Der letzte Stimmbezirk ist ausgezählt. Bei 6131 Wahlberechtigten und einer Wahlbeteiligung von 67,7 Prozent konnte er 62,6 Prozent verbuchen. Seine Mitkontrahenten, Martin Gleixner für die Freien Wähler und Bernd Koller für die SPD, erfüllen mit 21,4 beziehungsweise 16,0 Prozent nach eigenem Bekunden in etwa die Erwartungen. Rund die Hälfte der Wähler (3128) hatten per Briefwahl ihre Kreuzchen gemacht.

Sein Ergebnis freut den 61-jährigen Amtsinhaber, auch wenn die 84,2 Prozent aus dem Jahr 2014 bei weitem nicht mehr erreichen konnte: "Meine persönliche Einschätzung waren 60 plus. Über 60 Prozent finde ich kein schlechtes Ergebnis. Anscheinend hat der Bürger meine Arbeit, die des Stadtrats und vor allem der Verwaltung gewürdigt. Jetzt werden wir die nächsten sechs Jahre wieder Vollgas geben. Ich hoffe - wie bisher - auf eine konstruktive und parteiübergreifende Zusammenarbeit im Stadtrat. Vor allem freut mich auch die Wahlbeteiligung von 67,7 Prozent. Trotz Corona sind sehr viele zur Urnenwahl gegangen."

Gleixner meinte kurz nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dass er sich nach einem Wahlkampf, der von Sachlichkeit und guten Ideen geprägt gewesen sein, nichts vorwerfen könne. "21,4 Prozent sind ein ordentliches Ergebnis, da bin ich nicht unzufrieden." Er habe bereits im Vorfeld gesagt, dass es schwierig sei, gegen einen Amtsinhaber anzutreten.

Auch Bernd Koller, der für die SPD ins Rennen gegangen war, kann am Wahlabend mit seinem Ergebnis "gut leben". "Ich wollte 14 plus, und die habe ich geschafft", erklärt er. "Sicher, mehr wäre schön gewesen. Aber der Wähler hat nun mal so entschieden. Auf alle Fälle war es ein schöner, sachlicher Wahlkampf." So könne es im Stadtrat weitergehen.

Auf große Wahlpartys haben alle Parteien im Zeichen der Coronakrise verzichtet. Die CSU feierte am Abend im kleinen Kreis in der Gaststätte des Sportzentrums, die Freien Wähler verfolgten die Ergebnisse im Gasthaus "Zur Post" und die SPD im Gasthof "Drei Lilien".

ERGEBNIS STADTRAT:

CSU: Uli Münchmeier (4847 Stimmen), Andreas Wutzlhofer (4733), Alfons Raab (4077), Hans Bayerl (3030), Josef Maier (2889), Martha Bauer (2396), Anna Wutzlhofer (1966), Michael Karl (1591), Florian Meißner (1489), Christoph Gollwitzer (1434).

Freie Wähler: Martin Gleixner (2799), Bernhard Kleber (2173), Dorit Schmid (1781), Stephanie Töppel (1430), Ulrike Kießling (1043).

SPD: Bernd Koller (2408), Heinrich Rewitzer (1496), Karin Gesierich (1252).

FDP/UW: Johann Gösl (1618), Dr. Volker Wappmann (1442).

 

Quelle:  Onetz vom 15.03.2020 (id2994199) – Text und Bild: Christine Walbert

 

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